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Projektbearbeitung BUW:

Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss

Dr.-Ing. Tjado Voß

M.Eng. Malin Johanna Berges

Projektbearbeitung BUW:

Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss

M.Sc. Katharina Simon

Projektbearbeitung BUW:

Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss

M.Eng. Malin Johanna Berges

Projektleitung:

Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss

M.Sc. Alexander Saurbier

Projektleitung:

Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss

M.Sc. Susanne Hendel

Projektleitung:
Prof. Dr.-Ing. Tanja Siems
Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss

Projektleitung:
Prof. Dr.-Ing Karsten Voss

LIVING LAB GEBÄUDEPERFORMANCE, 2017-2019

Gebäude werden überwiegend unter ihren Möglichkeiten und nicht im Einklang mit ihrer Planung betrieben. Die Belange derer, die für den Gebäudebetrieb verantwortlich sind, fließen zu wenig in die Planung ein. So gehen wertvolle Informationen aus der Planung durch eine nicht durchgängige Informationshaltung für die Betriebsphase verloren. Die Zieldefinitionen und messtechnische Ausstattung der meisten Gebäude ist zur Qualitätssicherung und Optimierung des Betriebs nicht geeignet. Anforderungen der Energiewende auf der Netzseite werden bisher noch nicht für den Gebäudebetrieb berücksichtigt.

Vor diesem Hintergrund ist es Ziel des Vorhabens Living Lab Gebäudeperformance durch konsequente Informationsvernetzung, Definition und Überprüfung von Gebäudequalitäten sowie eine kontinuierliche Qualitätssicherung Methoden aufzuzeigen, mit denen die Performance von Nichtwohngebäuden im Betrieb verbessert und die Umweltbelastung durch eine effiziente Decarbonisierung der Energieversorgung reduziert wird.

Das interdisziplinäre Projektteam besteht aus Mitarbeitern der Lehrstühle für Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung, Baubetrieb und Bauwirtschaft, Werkstoffe im Bauwesen (Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen) sowie dem Lehrstuhl Elektrische Energieversorgungstechnik der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik.

Bearbeitet werden vier Handlungsfelder:

Perform BIM – Methodenentwicklung und Testplattform zur leistungsfähigen Informationsvernetzung durch ein gemeinsames Bauwerksdatenmodell (engl. Building Information Modeling kurz BIM) in der Bau- und Immobilienwirtschaft für Entwerfen, Planen, Bauen, in Betrieb nehmen, Betreiben, Umnutzen und Rückbauen.

Perform SIMON – Methodenentwicklung und Testplattform zum Einsatz von Simulation, Bestandsanalysen und Monitoring zur kontinuierlichen Qualitätssicherung (Soll/Ist-Vergleich), Fehlererkennung und Verbesserung der Gebäudeperformance (Nutzungsqualität, Umweltwirkung).

Perform GRID – Methodenentwicklung und Testplattform zur Verbesserung der Gebäude-Netz-Interaktion durch Maßnahmen der Betriebsführung, Integration/Nutzung von Energiespeichern sowie intelligenter Sektorkopplung für Strom und Wärme.

Perform TRANS – Umsetzung und Verbreitung der Ergebnisse. Inhalt der Transferstrategie sind u. a. die Aktivierung des Neubaus HC am Campus Haspel als Living Lab, Ausbau des Smart Grid Labs, Begleitung externer Pilotprojekte wie dem Neubau der WSW Wuppertaler Stadtwerke und der Kreisverwaltung Mettmann, Nutzung von Lehrimpulsen und Entwicklung neuer Lehrformate, Veröffentlichungen und die Durchführung eines Symposiums.

Gefördert wird das Projekt durch die europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ in Verbindung mit Landesmitteln des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW).

WETTBEWERBS- UND PROJEKTBEGLEITUNG IM RAHMEN DER FÖRDERINITIATIVE

>INNOVATIVE VORHABEN FÜR DEN NAHEZU KLIMANEUTRALEN GEBÄUDE-
BESTAND 2050<, 2017-2019

Der Weg zu einem nahezu klimaneutralen Gebäudebestand wird unter anderem mit dem vom BMWi ausgeschriebenen Wettbewerb unterstützt. In Anlehnung an die Tradition der Internationalen Bauausstellungen sowie des erfolgreichen studentischen Formats „Solar Decathlon Europe“ soll von den Bewerbern ein Wettbewerbsformat entwickelt werden, das neben einem geeigneten städtischen Standort fortgeschrittene Konzepte für einen Gebäude-Energiewettbewerb in Deutschland aufzeigt. Der Arbeitsschwerpunkt der Universität Wuppertal liegt auf der inhaltlichen Unterstützung der Wettbewerbsdurch-führung sowie der wissenschaftlichen Begleitung der Preisträger. Eine Verknüpfung zum Annex 74 „Energy Endeavour“ im Rahmen der International Energieagentur wird angestrebt.

 

Weiterhin werden gemeinsam mit den Verbundpartnern Fraunhofer ISE Freiburg und KIT Karlsruhe inhaltliche Aspekte für einen Folgewettbewerb sowie Konzepte für die Nachwuchsförderung erarbeitet.

 

Die wissenschaftliche Begleitung der Förderinitiative EnEff.Gebäude.2050 in Form einer Projektevaluierung erlaubt eine Bewertung der aktuellen Fördermaßnahme sowie die Identifikation von bestehenden thematischen Lücken in Bezug auf das Ziel des nahezu klimaneutralen Gebäudebestandes 2050 mit dem Ziel der Ausgestaltung eventueller Folgemaßnahmen.


Das Vorhaben wird vom BMWi im Rahmen der Förderinitaive EnEff.Gebäude.2050 gefördert.

VERBRAUCHSKENNWERTE VON NICHTWOHNGEBÄUDEN, 2017

Bei der Erstellung von Energieausweisen für Bestandsgebäude stehen gemäß der derzeit gültigen EnEV zwei Verfahren zur Wahl. Wird ein Bedarfsausweis erstellt, wird die Vergleichbarkeit der Gebäude durch standardisierte Nutzungsprofile sowie die Beschränkung auf die gebäudebedingten Bedarfssektoren (Heizung, Warmwasserbereitung, Kühlung, Lüftung und eingebaute Beleuchtung) angestrebt.

 

Um die Ergebnisse eines Verbrauchsausweises für ein Nichtwohngebäude einordnen zu können, sind durch das BMWi und das BMUB im Bundesanzeiger Vergleichswerte für den gesamten Endenergieverbrauch in der „Bekanntmachung der Regeln zur Datenaufnahme und Datenverwendung im Nichtwohngebäudebestand“ veröffentlicht worden. Hierfür werden die Gebäude typologisch differenziert. Da die Werte jedoch 2009 zum letzten Mal aktualisiert wurden und der Vergleich von Nichtwohngebäuden aufgrund der Heterogenität oftmals nicht aussagekräftig ist, hat das BBSR ein Forschungsvorhaben zum Thema in Auftrag gegeben. Gemeinsam mit dem Institut für Wohnen und Umwelt aus Darmstadt arbeitet die Bergische Uni Wuppertal an der Methodik zur Ermittlung geeigneter Vergleichswerte.

HOTEL MONITORING, 2016 – 2019

Um für den Breitenmarkt Impulse aufzuzeigen, hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) ein Modellvorhaben für die Sanierung von Hotels initiiert, das vom BMWi unterstützt wird. Über die KfW Bankengruppe werden Fördermittel für die Sanierungsprojekte bereitgestellt. An konkreten Objekten soll gezeigt werden, mit welchen Investitionen wirtschaftlich und energetisch/ökologisch tragfähige Konzepte für Hotels mit Zukunft erreicht werden können. In einem Monitoring sollen die Effekte der Sanierung auf den Energieverbrauch untersucht und ausgewertet werden.

Link zur Information 'Check-in Energieeffizienz'

Im Rahmen der Forschungsinitiative EnOB übernimmt die Uni Wuppertal mit Förderung durch das BMWi die elektronische Datenerfassung und Querschnittsevaluation der geförderten Hotels. Darüber hinaus werden bei exemplarischen Bestandshotels, die sich durch eine besondere Energieeffizienz auszeichnen, Verbrauchsmessungen durchgeführt werden, um das Wissen um den Energieverbrauch und relevante Einflussfaktoren zu vertiefen. Eine solche Querschnittsuntersuchung ergänzt in besonderer Weise die Darstellung und Beurteilung der Ergebnisse aus den forschungsintensiven Demonstrationsvorhaben innerhalb von EnOB.

EUROPEAN  ENERGY  ENDEAVOUR  -  SOLAR  DECATHLON  EUROPE

Der "Solar Decathlon" (eng. für solarer Zehnkampf) ist ein Studentenwettbewerbsformat, was von den je etwa 20 teilnehmenden Teams den Entwurf, die Planung, den Bau und das Betreiben eines 100%ig solar versorgten Hauses fordert. 2002 fand der erste Solar Decathlon  in Washington D.C., USA statt. Mittlerweile gibt es den Solar Decathlon auch in China, Zentralamerika, im Nahen Osten und in Europa. In den Jahren 2010 und 2012 wurde der Solar Decathlon Europe in Madrid und 2014 in Versailles ausgetragen. Das Team Wuppertal  war 2010 dabei. Für 2018 ist der nächste Solar Decathlon Europe  geplant. Dazu haben verschiedene Institutionen aus Europa eine Arbeitsgruppe unter dem Dach der "European Energy Endeavour" gebildet. Unser Lehrstuhl übernimmt dabei einerseits die Aufgaben der Dokumentation und Analyse vergangener Wettbewerbe im Sinne einer Wissensdatenbank und andererseits die wissenschaftliche Koordination für den nächsten Wettbewerb. Ziel der Dokumentation und Analyse ist u.a. die Weiterentwicklung des Wettbewerbsformats. Das Projekt ist am Lehrstuhl mit einer Promotion verbunden.

Das Vorhaben wird über die Forschungsinitative EnOB durch das BMWi gefördert.

SOLARENERGIENUTZUNG IM STÄDTEBAULICHEN KONTEXT, 2013-2017
(Deutsche Mitarbeit in der IEA, SHCP Task 51)

Das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung setzt neben Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz im Gebäudebereich auch  einen Akzent auf die verbesserte Integration von Systemen zur Nutzung Erneuerbarer Energien in Gebäuden, sowohl im Maßstab einzelner Gebäude, als auch übergeordnet im Quartiersmaßstab oder urbanen Kontext. Darüber hinaus ist ein ressortübergreifender Förderschwerpunkt „Solares Bauen und die Energieeffiziente Stadt“ definiert. Vor diesem Hintergrund ergeben sich zahlreiche Schnittstellen zur internationalen Forscherplattform „Solar Energy in Urban Planning“ der IEA. Die Arbeiten am Lehr- und Forschungsgebiet btga fokussieren dabei auf die Evaluierung und Entwicklung von Planungswerkzeugen für die Analyse von Solarpotenzialen im städtebaulichen Kontext. Dabei wird auf eine unmittelbare Eignung für die Aus- und Weiterbildung von Architekten und Stadtplanern Wert gelegt. In einem ersten Schritt evaluieren wir relevante Tools auf Ihre Mögklichkeiten und Grenzen. In den letzten Jahren wurden dazu einige wichtige Entwicklungen angestoßen. Ein eigenes Werkzeuge wollen wir als Bausteine in einer integrierten E-Learning Plattform zur Verfügung stellen. Dazu arbeiten wir eng mit der Architekturfakultät der Universität Karlsruhe (KIT, Prof. Wagner) zusammen. Weitere Partner im nationalen Projektverbund sind die Hochschule Stuttgart (Prof. Eiker) und IBUS Architekten, Berlin (Dr. Hillmann).

Das Vorhaben wird durch Mittel aus dem Förderkonzept Energieoptimiertes Bauen (EnOB) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert.

 

SCHÜLERAKADEMIE „2° CAMPUS“, 2012 – 2018


Der Fachbereich Architektur ist seit 2012 Forschungspartner beim so genannten „2°Campus“ und für den Bereich Wohnen zuständig. Das Projekt wird vom WWF Deutschland mit Förderung durch die Robert Bosch Stiftung bundesweit durchgeführt. Ziel der Schülerakademie ist es, sich mit dem Leben in einer treibhausgasarmen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Im Diskurs mit Mentoren aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und bei Exkursionen lernen die Jugendlichen selbständig zu forschen. Das Programm umfasst die Entwicklung einer Forschungsfrage, die Erhebung und Auswertung von Daten sowie die öffentliche Vorstellung der Ergebnisse. Zusammen suchen sie nach Lösungen, wie der Klimawandel gebremst und die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2050 um 95 Prozent gesenkt werden können.

 

Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal
von 2017 hier lesen ...


www.2-grad-campus.de

Anmeldung zur 'Schülerakademie 2° Campus' - 2018 wieder in Wuppertal.


zuletzt bearbeitet am: 20.11.2017